Familienberatung und -therapie

In der Familientherapie geht es um positive Veränderung der Beziehung zwischen den Familienmitgliedern. Die Qualität der Kommunikation, Verständnis und Mitgefühl füreinander sind mir dabei wichtig. Für das Funktionieren des gesamten Systems ist das Achten auf das Wohlergehen jedes Einzelnen unerlässlich.

Methodisch geht es dabei weniger um die Analyse des Problems als um die Aktivierung und Stärkung Ihrer Fähigkeiten und Ressourcen. Die Erfahrung zeigt, dass jedes System, d.h., jede Familie über ihre eigenen und besonderen Lösungswege verfügt. In der gemeinsamen Arbeit geht es darum, diese zu entdecken: sich zu trauen, alte Wege zu verlassen und Neues auszuprobieren.

Systemische Familientherapie, weil

  • Sie schulischem Druck und dem damit verbundenen Stress nicht mehr so viel Raum in der Familie geben wollen
  • Sie sich wünschen, dass Ihr Kind die Herausforderungen des Alltags selbstbewusst und angstfrei anpackt
  • Sie die Auseinandersetzungen mit ihrem heranwachsenden Kind konstruktiv und nicht aggressiv führen möchten
  • in Ihrer Pflege-, Patchwork- oder Adoptivfamilie besondere Herausforderungen zu meistern sind
  • Sie die Grenzen zu Ihrer Herkunfts- oder Schwiegerfamilie gerne klarer definieren möchten
  • Sie in der Familie eine besondere Krise (z.B. Krankheit, Trauer, Trennung, …) zu meistern haben
  • Sie die Kommunikation und die Atmosphäre in der Familie verbessern wollen

Familienberatung

Je mehr Familienmitglieder teilnehmen, desto mehr Anliegen und Ziele können sich ergeben. Vielleicht ist auch jemand dabei, der gar kein Ziel hat außer: „Mama hat gesagt, ich muss mit“. Ein gemeinsames Arbeitsbündnis zu schaffen und eine freiwillige und vielleicht sogar neugierige Kooperation herzustellen ist der erste Schritt.

Meine Arbeit sehe ich darin, Sie in diesem Prozess zu begleiten und zu unterstützen. Dabei helfen mir meine Ausbildung (Studium der Psychologie in Wien, Weiterbildung systemische Paar- und Familientherapie in München, zahlreiche Fortbildungen), meine persönlichen (verheiratet seit 1990, drei – inzwischen erwachsene - Kinder) und beruflichen Erfahrungen (Therapeutin seit 1999).

Methoden

Miteinander sprechen kann man auf viele Arten: Sie können bei mir neue Strategien und Techniken lernen. Darüber hinaus helfen die Arbeit mit Bildern oder Skulpturen. Auch miteinander zu spielen kann hilfreich sein. Dabei darf gelacht werden, aber vielleicht haben Sie ja gelernt, dass Arbeit schwer und anstrengend sein muss, damit sie gut ist? Ähnlich wie in der Paartherapie geht es auch hier darum, Muster zu verändern und Neues auszuprobieren. Gerade in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist darauf zu achten, sich gegenseitig gut zuzuhören und einander mit Wertschätzung und Respekt zu begegnen. Vielen Eltern fällt es schwer, klare Grenzen zu setzen. Die Gründe dafür sind vielfältig und ernst zu nehmen. Eine vertrauensvolle Beziehung fällt nicht vom Himmel, sie muss geschaffen werden. Auch dabei kann ich Sie nur unterstützen: die Arbeit müssen sie selber tun.

Ablauf

Zur Familientherapie bringen sie Ihre Familie mit. Wir arbeiten eine Stunde lang, vielleicht auch eineinhalb, dann überlegen Sie zusammen, ob Sie den Eindruck haben, dass ich Ihnen helfen kann. Vielleicht nicht, dann suchen wir etwas anderes. Vielleicht ja, dann machen wir einen nächsten Termin aus. Spätestens nach der fünften Sitzung werden wir kurz innehalten, um herauszufinden, ob sich etwas verändert hat und in welche Richtung es weitergeht. Vielleicht reicht es dann auch schon. Oder erstmal. Ich arbeite lösungs- und kurzzeitorientiert.

Kosten

Für eine Stunde berechne ich 80 Euro.

Möchten Sie schonmal anfangen?

Machen Sie (vielleicht zusammen mit ihrem Partner) eine Liste davon, was Ihnen in Ihrer Familie gefällt, z.B. besondere Eigenschaften und Fähigkeiten der einzelnen Mitglieder. Und dann machen Sie einmal am Tag einem Familienmitglied ein Kompliment – heimlich.

Wollen Sie dazu etwas lesen?

Thomas Gordon: Familienkonferenz. Die Lösung von Konflikten zwischen Eltern und Kind

Jesper Juul: Die kompetente Familie. Neue Wege in der Erziehung

Jesper Juul: Pubertät. Wenn erziehen nicht mehr geht

Jan-Uwe Rogge: Ängste machen Kinder stark
Jan-Uwe Rogge: Kinder brauchen Grenzen

Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.

(Sokrates, 470 – 399 v.Chr.)

Wenn Sie Fragen haben und/oder einen Probetermin vereinbaren möchten rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir eine Email:

08161 549966
info@catarina-hofmann.de